Archive for the ‘ Schon gewußt ’ Category

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Für jeden Fahrzeugführer sollte ein sicheres Beherrschen seines Fahrzeuges selbstverständlich sein. Für uns als Schulbusfahrer, die eine große Verantwortung für unsere kleinen und großen Fahrgäste tragen, sollte eine sichere Fahrweise noch wichtiger sein.
Daher wurde die uns gebotene Möglichkeit, unsere Fertigkeiten im Umgang mit unseren Fahrzeugen zu verbessern, sehr gern von allen angenommen.
Am 01.04.2017 trafen sich dazu die ersten 12 Kollegen, um gemeinsam zu unserem ersten Fahrsicherheitstraining nach Kallinchen b. Zossen aufzubrechen.
Organisiert wurde das Ganze von der SVG.
Das Interesse war groß und so waren auch alle Teilnehmer pünktlich am Treffpunkt in der Firma. [More]

Unser John wird ein Star….

Der elfjährige John Knight,Autist und Schüler der Burgdorfschule in Fürstenwalde schickt sich an ein Star zu werden.
Seine Eltern nämlich schreiben ein Buch über ihn und das Leben mit ihm mit allen Höhen und Tiefen.
„Tomorrow can wait“ („Morgen kann warten“) soll das Buch heißen und die Entwicklung von John anhand der Reisen, die die Familie unternommen hat, erzählen. Es wird ein Buch über Autismus, mit viel Service, und es soll Mut machen.
Ihr Buchprojekt finanzieren die Eltern über das sogenannte Crowdfunding im Internet.
Dank einiger Aktionen über das Internet konnte nicht nur finanzielle Unterstützung für das Projekt gefunden werden.Das Projekt bekam auch dadurch soviel Aufmerksamkeit,dass auch ein interessierter Verlag zu Veröffentlichung des Buches gefunden werden konnte.
Diese Frage hat sich vielleicht schon mancher gestellt.
Ein Schulbusbegleiter manchmal für nur ein einziges Kind? Muß das denn sein? Ist es nicht wirklich zuviel des Guten- zwei Erwachsene im Fahrzeug für ein Kind?
Diese Frage muß zumindest bei einigen unserer Fahrgäste eindeutig mit "JA" beantwortet werden.
Bereits für Schultransporte in allgemeine Schulen mit nichtbehinderten Kindern werden immer mehr Schulbusbegleiter eingesetzt- oft von den Schulen selbst organisiert.
Diese sorgen während der Fahrt und auch beim Ein- und Aussteigen für Ruhe und Ordnung.
Während der Fahrt muß sich so der Fahrer nicht um die Belange der Kinder kümmern und kann sich auf den Verkehr konzentrieren.
Die Ruhe und damit Sicherheit während der Fahrt werden somit enorm gesteigert.
In unserem speziellen Fall handelt es sich zumeist ja um mehr oder weniger behinderte Kinder und Jugendliche.
Diese zeigen oft spezielle Eigenarten – benötigen spezielle Beschäftigung, um unterwegs ruhig sitzen zu bleiben, schnallen sich während der Fahrt los oder haben Anfallsleiden bzw. andere gesundheitliche Probleme, die schnelles Eingreifen erfordern.
Klar, das dies dem Fahrer während der Fahrt nicht möglich ist.
Bei einigen unserer Fahrgäste ist ein Sammeltransport nur mit einem Schulbusbegleiter überhaupt möglich.
Unsere Begleiter sorgen dann während der Fahrt im Fahrzeug für Ruhe und Ordung, kümmern sich um die Belange unserer mehr oder weniger kleinen Fahrgäste.
So werden dann mal Nasen geputzt, kleine Spiele gespielt, sich unterhalten oder auch mal ein Streit geschlichtet und der Verursacher zur Ordnung gerufen.
Auch manchmal längere Fahrten sind dann meist problemlos möglich.
Und mit der Zeit lernen meist auch die größten "Rabauken", dass man im Bus ruhig und angeschnallt sitzen bleiben muß.
Einige unserer Fahrgäste sind auf einen Rollstuhl angewiesen.
Meist ist es nicht möglich,diese auf einem normalen Sitz sitzend eventuell mit Kindersitz/Sitzschale zu befördern.Dann muß die Person im Rollstuhl sitzend befördert werden.

Über eine am Fahrzeug angebrachte Rampe kann dann der Rollstuhl ins Fahrzeug gefahren werden.
Hier sind besondere Maßnahmen erforderlich,um Rollstuhl und Mensch im Fahrzeug zu sichern und so sicher ans Ziel zu bringen.
Dazu stehen uns verschieden eingerichtete Spezialfahrzeuge mit Rampe,Trittstufe und entsprechenden Sicherungssystemen zur Verfügung

Über eine am Fahrzeug angebrachte Rampe kann dann der Rollstuhl ins Fahrzeug gefahren werden.

Im Fahrzeug wird der Rollstuhl dann über ein Gurtsystem nach DIN mit 4 Gurten mit über im Fahrzeugboden eingelassene Schienen im Fahrzeug befestigt werden.
Dieses flexible Befestigungssystem ermöglicht es,die verschiedensten Ausführungen von Rollstühlen zu befestigen und zu transportieren.
Dies ist unbedingt notwendig,da wir als Fahrdienst die verschiedensten Behinderungsformen antreffen und diese auch jeweils individuell angepasste Rollstühle erfordern.
So muß ein Sicherungssystem für Rollstühle sehr flexibel sein.
Neben dem ganz normalen Faltrollstuhl sind diverse andere Formen mit oder ohne Sitzschale im Umlauf.
Jeder Rollstuhl ist hier anders konstruiert und bietet verschiedene Befestigungspunkte.
Diese müssen immer am stabilen Rahmen möglichst hoch gewählt werden,um einen sicheren Stand zu gewährleisten.
Nur so ist maximale Sicherheit auch im Falle eines Unfalls möglich.